Um der technischen Entwicklung von Elektrofahrrädern Rechnung zu tragen und die Sicherheit zu verbessern, wurden am 1. Mai und 1. Juli 2012 verschiedene Normen geändert. Rechtlich gilt ein Elektro- oder Elektrofahrrad nach wie vor als „Motorrad“ im Sinne von Artikel 18 der Verordnung über die technischen Anforderungen an Straßenfahrzeuge (PTV). Du siehst den Unterschied:

Leichte Motorräder, d.h. einzelne Elektrofahrräder mit einer maximalen Leistung von 0,5 kW, einer maximalen Konstruktionsgeschwindigkeit von bis zu 20 km/h, die ohne menschliche Muskeln – also mit Nettomotorleistung – und einer effektiven Pedalunterstützung bis zu einer maximalen Geschwindigkeit von 25 km/h erreicht werden können;
Andere Motorräder, d.h. einzelne Elektrofahrräder mit einer maximalen Leistung von 1 kW, einer maximalen Konstruktionsgeschwindigkeit von bis zu 30 km/h und einer effizienten Pedalunterstützung von bis zu 45 km/h.
Die Regeln für die Benutzung von Elektrofahrrädern sind in verschiedenen Verordnungen enthalten. Dies ist besonders wichtig für die Verkehrssicherheit:

Das Mindestalter für E-Bikes beträgt 14 Jahre.

Leichtmotorräder können ab 16 Jahren ohne Führerschein gefahren werden. Jeder Jugendliche oder jede Person, die ein anderes Elektrofahrradmodell fährt, muss mindestens einen Führerschein der Kategorie M besitzen.
Benutzer von Elektrofahrrädern müssen die Vorschriften für Radfahrer beachten und die markierten Radwege benutzen.